Tagung der Leitenden

Tagung der Leitenden 2022 - Save the date

Mit der Erfahrung von 100 Jahren gemeinsam Zukunft gestalten


Bereits seit 100 Jahren sind Evangelische Schulen in Bayern - wenn auch in unterschiedlichen Formen - im Verbund gemeinsam unterwegs. Wir haben also etwas zu feiern!


Deshalb geben wir unserer Tagung der Leitenden am 10.03.2022 einen besonderen Rahmen.
Unsere Schulen sind bunt und vielfältig. Was uns zusammenhält ist ein starkes Netz und das Anliegen, gemeinsam das Gute zu entfalten.


Um die zukünftigen Herausforderungen weiterhin mit Esprit anzugehen ist es gut,
• sich bewusst zu machen woher wir kommen,
• wahrzunehmen was uns in der Gegenwart auszeichnet und
• zusammen Ideen zu entwickeln, wie es weitergehen kann.


Was wir tun hat das Ziel, dass sich das Gute weiterhin durch die Evangelischen Schulen entfalten kann – getreu dem Motto: "In die Vergangenheit schau'n, / heißt für die Zukunft bau'n.W. Madjera


Feiern Sie mit uns und freuen Sie sich u. a. auf den Landesbischof Herrn Dr. Heinrich Bedford-Strohm, einer prominenten Moderation und einer zukunftweisenden Gesprächsrunde, die auch
Sie inspirieren wird.


Bitte beachten Sie:
Die Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr mit dem Gottesdienst.
Der Veranstaltungsort ist Neuendettelsau.

 

 

Künftige Termine der TdL

Die Tagung der Leitenden der Evangelischen Schulen und Internate ist üblicherweise mit der Frühjahrstagung vieler Fachgruppen verbunden und findet üblicherweise im Caritas-Pirckheimer-Haus bzw. Eckstein Nürnberg statt.

Die Fachgruppen tagen zu unterschiedlichen Zeiten.

Weiterlesen

Tagung der Leitenden 2019: "Digitalisierung und Schule – Veränderungsprozesse fördern"

Um die Präsentationen der Tagung der Leitenden sehen zu können, melden Sie sich bitte an bzw. registrieren Sie sich für den internen Bereich unserer Homepage.

Demokratie in der Schule - Tagung der Leitenden 2018

Dass reflektierte Entscheidungsverfahren ein Baustein einer demokratischen Schulkultur sind, ist schnell einleuchtend. Dass es aber nicht ganz einfach ist, "prinzipiell unentscheidbare Fragen", dazu noch in sozialen Gefügen mit ihrer je eigenen Soziodynamik so zu einer Entscheidung zu führen, dass dabei tragfähige Lösungen und möglichst keine Verlierer herauskommen, ist eine hohe Kunst.

 

David Kehl, Journalist, Erwachsenenbildner und graduierter Lehrbeauftragter für TZI aus der Schweiz machte in seinem kurzweiligen Vortrag bei der Tagung der Leitenden deutlich, wie wichtig es ist, Formen der Entscheidung zu unterscheiden (hierarchische/ demokratische/ föderative ). Um eine gediegene Entscheidungskultur in einer Organisation zu etablieren, seien vier Phasen einer sozialen Entscheidung bedeutsam:

  • Initiieren eines Entscheidungsprozesses: Wie kommt die Frage auf die Agenda?
  • Zaudern, also noch nicht sofort Entscheiden, sondern recherchieren, nachdenken, beratschlagen
  • die Entscheidung treffen
  • die Umsetzung sicherstellen und die Wirkung wahrnehmen

Diese Phasen entfaltete David Kehl in seinem Vortrag. Ein konkretes Entscheidungsverfahren (systemisches Konsensieren) konnten die Teilnehmer*innen im nachmittäglichen Workshop erfahren.

 

Lena Langenbach, Lehrerin am Laurentius-Gymnasium in Neuendettelsau und Beraterin für Demokratieerziehung gelang mit ihrem Beitrag ein vielfältiger Überlick über die Aspekte von Demokratie im System Schule. Sie illustrierte die Ausführungen mit Interviews, in denen Schulleitung, Schüler*innen und einer Lehrkraft ihre Perspektiven zum Thema Demokratie und Schule aufzeigten. So stellte Frau Langenbach u. a. die Fragen, ob Demokratie und Schule ein Widerspruch sei und wie ein demokratische Schule aussehen könnte. Ein gemeinsames Ziel wurde deutlich: Stärkung der Demokratie. Dafür sei z. B. ein hohes Maß an Transparenz und Wirksamkeitserfahrungen notwendig. Als Anregung sieht Langenbach das Konzept der „Just Community“, also die Idee einer gerechten Schule.

Zentrale Elemente dieses Ansatzes sind der sog. „Vermittlungsausschuss“, die „Gemeinschaftsversammlung“ und Dilemma-Diskussionen. Weitere praktische Beispiele folgten (z. B. Peer-Education oder Lernen durch Engagement). Nicht zuletzt zeigt sich der Demokratisierungsgrad einer Schule auch in der Schulorganisation (z. B. durch einen funktionierenden Klassenrat oder der gelebten Feedbackkultur). Durch den Vortrag von Frau Langenbach wurde deutlich: Es gibt bereits vielfältige theoretische und praktische Ansätze, welche geeignet sind, Demokratie in Schule zu stärken. Frau Langenbach ermutigte mit ihrem Vortrag die anwesenden Schulleitungen weitere konkrete Schritte zu gehen.

Die Präsentationen der Tagung können Sie per Mail anfordern.