Preise & Wettbewerbe

Ausschreibungen

Preise und Wettbewerbe sind gute Möglichkeiten, Entwicklungen anzustossen. Sie sind aber auch Gelegenheit, Anstrengungen zu belohnen und gelungene Projekte und Schulentwicklungsinitiativen öffentlich zu machen. So kann die Teilnahme an einem Wettbewerb - neben dem Aufwand, der damit verbunden ist - motivierend für weitere Schritte wirken und dazu beitragen, dass Gelungenes öffentlich werden kann.

Gerne weisen wir unsere Schulen, Schülerheime und Internate an dieser Stelle auf Ausschreibungen für Wettbewerbe und Preise hin, die uns in der ESSBAY erreichen:

 

Die Barbara-Schadeberg-Stiftung prämiert und dokumentiert alle drei Jahre Beispiele eigenständiger Entwicklungen in evangelischen Schulen und Internaten, die für das evangelische Schulwesen und für die allgemeine Bildungsdiskussion von besonderem Interesse sind.
Die Stiftung schreibt hiermit für das Jahr 2022 einen Preis aus zum Thema:

EVANGELISCHE SCHULEN IM DIGITALEN WANDEL - DIGITALE BILDUNG ALS CHANCE FÜR UNTERRICHT, SCHULLEBEN UND PROFIL


Der Wettbewerbsbeitrag soll dokumentieren, wie die Erfahrungen und Lernprozesse mit digitalen Instrumenten im Distanz- und Wechselunterricht den zukünftigen Präsenzunterricht und das Leben evangelischer Schulen positiv weiterentwickeln und dabei das Schulprofil schärfen. Von Interesse sind sowohl konzeptionelle Entwicklungen als auch anschauliche praktische Beispiele der Umsetzung im Unterricht bzw. im Schulleben.
Jury und Stiftungsvorstand sind gespannt, welche Ideen und Projekte evangelische Schulen und Internate umsetzen, um den Anforderungen einer digital geprägten Gesellschaft verantwortungsvoll zu begegnen und das Schulleben im digitalen Wandel – ‚protestantisch selbstbewusst‘, reflektiert und förderlich für alle – zu gestalten.

Welche Zielvorstellung motiviert Ihre Schulgemeinde, sich dem Thema zu widmen?
Wie verhält sich diese Zielvorstellung zum evangelischen Profil Ihrer Schule?
Welche ethischen, pädagogischen und didaktischen Überlegungen liegen der Verwirklichung der Zielvorstellung und der Schärfung des evangelischen Profils zugrunde?
Welche zielführenden Strategien hat Ihre Schulgemeinde konkret entwickelt und wie wird die Nachhaltigkeit der Projekte gesichert?
Wie wurden die Lehrer*innen für die notwendigen Veränderungen gewonnen und bei der schrittweisen Implementierung geschult und begleitet?


Alle evangelischen Schulen und Internate sind zu diesem achten Wettbewerb der Barbara-Schadeberg-Stiftung herzlich eingeladen!


Die Jury bildet ein Expertenteam aus Wissenschaft, Schulpraxis und Schulverwaltung. Ihren Beitrag richten Sie bitte in digitaler Form an die Geschäftsstelle der Barbara-Schadeberg-Stiftung: trust@barbara-schadeberg-stiftung.de , z. H. Herrn Trust.
Einsendeschluss für Ihren Wettbewerbsbeitrag ist der 15. August 2022.
Die feierliche Preisverleihung erfolgt am 10. November 2022 durch die Stifterin, Frau Barbara Lambrecht-Schadeberg, im Rahmen der Barbara-Schadeberg-Vorlesungen in Rostock.
Die Preisträger werden mit ca. fünfköpfiger Gruppe, bestehend aus Schüler*innen, Lehrer*innen und einem Mitglied der Schulleitung, nach Rostock eingeladen, um am Vormittag des 10. November 2022 in einem Workshop ihren Beitrag vorzustellen.
Die Beiträge werden auf der Homepage der Barbara-Schadeberg-Stiftung und in der Dokumentation der Barbara-Schadeberg-Vorlesung, die im Waxmann Verlag erscheint, veröffentlicht.
Hinweise für die formale und inhaltliche Anfertigung Ihres Wettbewerbsbeitrags:
Ihr übersichtlich strukturierter schriftlicher Beitrag soll im Textteil mindestens 10 Druckseiten (12 pkt/1,5-zeilig), höchstens aber 20 Seiten umfassen; erwartet wird zudem eine den Text nachvollziehbar veranschaulichende mediale Präsentation (als Anlage o. Ä.).

Hier geht es zur Homepage der Barbara-Schadeberg-Stiftung: https://barbara-schadeberg-stiftung.de/foerderungen/barbara-schadeberg-preis/

Preise und Auszeichnungen

„Demokratie braucht Menschen, die mitmachen und mitsprechen“

Kultusminister Bernd Sibler zeichnet gemeinsam mit Landesschülerrat Sieger im Wettbewerb „#mitsprechen – Du bist Demokratie!“ aus

MÜNCHEN. „Das Thema des Wettbewerbs des Landesschülerrats bringt es auf den Punkt: Demokratie betrifft jeden Einzelnen und braucht Menschen, die mitmachen und mitsprechen“, betonte Kultusminister Bernd Sibler heute bei der Preisverleihung im Wettbewerb „#mitsprechen – Du bist Demokratie!“ des Landesschülerrats Bayern (LSR) im Kultusministerium. Gemeinsam mit Vertretern des LSR zeichnete der Minister die sieben Siegerteams von Schulen aus Passau, Traunstein, Grafenau, Kelheim, Gmünden, Laaber und Kronach aus. Dem Wettbewerb liegt die Idee zugrunde, Schülerinnen und Schüler zu motivieren, sich mit Themen wie Respekt, Toleranz und Demokratie auseinanderzusetzen. „Die innovativen Beiträge zeigen: Demokratie ist Alltag an unseren Schulen – demokratisches Bewusstsein und demokratische Prozesse gehören fest zum Schulleben dazu“, zeigte sich Minister Sibler von den Projekten beeindruckt. Die Schülerinnen und Schüler drehten zum Beispiel Videos oder gestalteten kreative Bilder. Auch den Vertreterinnen und Vertretern des LSR dankte er für die Organisation des Wettbewerbs: „Um einen Wettbewerb zu planen und durchzuführen, braucht es neben kreativen Ideen auch tatkräftigen Einsatz! Herzlichen Dank für euer Engagement und die Idee, das Thema Demokratie in einem Wettbewerb beleuchten zu lassen!“ Maximilian Knack, Vertreter des Landesschülerrats, erklärte: „Gerade in Zeiten wie diesen, in denen wir einem spürbaren gesellschaftlichen und vor allem politischen Wandel ausgesetzt sind, erschien es uns, auch im Hinblick auf die bevorstehenden Landtagswahlen, umso wichtiger ein Zeichen zu setzen, indem wir durch unseren Wettbewerb aktiv zur Mitsprache in den Schulen aufriefen. Die Schülerinnen und Schüler sollten spüren, wie wertvoll unsere Demokratie ist und durch eigenes Engagement aufzeigen, dass die vermeintliche Politikverdrossenheit Jugendlicher der Vergangenheit angehört, denn Demokratie beginnt im Klassenzimmer.“ Vielfältige Formen der Mitbestimmung in der Schule „Die Möglichkeiten, sich als Schülerin und Schüler aktiv einzubringen, sind vielfältig“, hob Minister Sibler hervor und verwies auf die Schülermitverantwortung (SMV) an den Schulen, auf die Bezirksschülersprecherinnen und -sprecher sowie auf die Landesschülerkonferenz und den Landesschülerrat. Dieser vertritt bayernweit die Interessen der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden wie beruflichen Schulen. Bei grundlegenden schulischen Angelegenheiten, die Schülerinnen und Schüler betreffen, hat er das Recht, vom Kultusministerium informiert und angehört zu werden. Der LSR wurde 2008 ins Leben gerufen. Ausgezeichnet werden diese Schulen:

Gisela-Schulen Passau Niedernburg

Fachakademie für Sozialpädagogik Traunstein (LINK)

DON BOSCO Schule Grafenau

Donau-Gymnasium Kelheim

Friedrich-List-Gymnasium Gmünden Mittelschule Laaber (Sonderpreis des Bündnis für Toleranz)

Frankenwald-Gymnasium Kronach (Sonderpreis Digital des LSR)