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miteinander leben, lernen, glauben im Spielraum christlicher Freiheit

Pfingstmontag 2026: Wenn Hoffnung Schule macht – Evangelische Schulen beim Kirchentag am Hesselberg

Pia und Selina, Schülerinnen der Berufsfachschule für Kinderpflege in Schwabach haben ein attraktives Angebot. Sie verschenken Tattoos an Kinder und auch eine nicht ganz geringe Zahl erwachsener Menschen ließ sich eine pfingstliche Taube oder eine Feder als Zeichen der Leichtigkeit applizieren. Und natürlich war auch das Einhorn im Angebot enthalten. So war für alle was dabei. 
 

Schüler*innen mit Kindern am Stand der ESSBAY
Rita Freund-Schindler

Die Tattoos wurden ergänzt um ein Quizz zu Evangelischen Schulen und eine Luftballonaktion. Die Absender*innen der zehn Ballons mit der weitesten Flugstrecke, zu denen die Postkarten an die ESSBAY zurückgesandt werden, können sich über einen Eis- oder Kinogutschein freuen.

Ute Wania-Olbrich und Rita Freund-Schindler kamen mit vielen Menschen ins Gespräch. Berührend waren erzählte Erfahrungen von Eltern mit der evangelischen Schule ihrer Kinder und auch eigene Schulerfahrungen von Standbesucher*innen. „Da wurde christliche Einstellung gelebt und für die Kinder und uns als Eltern erfahrbar“, erzählte beispielsweise eine Mutter, deren zwei Söhne die Friedrich-Oberlin-Fachoberschule in München besuchten.

Beim Forum „Lässt sich Hoffnung ‚bilden‘? – Wie evangelische Bildung Menschen stärkt“ konnte Ute Wania-Olbrich deutlich machen, dass Evangelische Schulen von Beziehungen und gelebten Haltungen leben. Der Glaube sei Beziehung zu Gott, zum Mitmenschen und zu mir selbst. Genau das sei es auch, was Eltern dazu bewege, ihre Kinder an einer evangelischen Schule anzumelden. Es gehe ihnen ums Schulklima, das Miteinander, dass ihr Kind einen geschützten Raum vorfinden, indem es nicht nur um Selbstbehauptung und Durchsetzungskraft geht, sondern Fehler machen in Ordnung ist, Unrecht vergeben werden kann und das Schwache, Minderheiten und Andersartige Schutz und Respekt erfährt.