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miteinander leben, lernen, glauben im Spielraum christlicher Freiheit

Pädagogik

Für's Leben lernen

Die Fortbildungsarbeit der ESSBAY steht für eine wertschätzende, achtsame und kompetenzorientierte Personalentwicklung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt – mit all seinen Gaben, Möglichkeiten und Grenzen.
Ein Zitat von Fritz Perls, „Don’t push the river, it flows by itself“, soll dabei zum lebendigen Ausdruck kommen.

c.beringer@essbay.de
0911 2441114

Qualifizierung und Professionalisierung

Im Bereich Fortbildung der Evangelischen Schulstiftung stehen die (Weiter-)Qualifizierung und Professionalisierung des pädagogischen Personals in den Schulen und Einrichtungen im Mittelpunkt. Die Fortbildungsangebote fördern dabei nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern unterstützen gezielt die persönliche Weiterentwicklung und die Reflexion der eigenen pädagogischen Haltung. Weitere konzeptionelle Schwerpunkte des Bereichs Pädagogik gelten der Auseinandersetzung mit dem evangelischen Profil der eigenen Schule oder Einrichtung, der Prävention sexualisierter Gewalt durch Schulungsangebote für Präventionsbeauftragte und der Unterstützung von Qualitätssicherungs- und Entwicklungsprozessen insbesondere in den Schulen. 

Führungskräfteentwicklung

Die ESSBAY unterstützt Führungspersönlichkeiten in ihren mehr als 150 Schulen in ganz Bayern dabei, ihre Rolle mit Klarheit, Kraft und christlicher Orientierung auszufüllen. Dabei verbindet unsere Führungskräfteentwicklung theoretische Fundierung mit praxisnaher Begleitung und richtet sich im Kern an Schulleiterinnen und Schulleiter sowie an die Mitglieder in Schulleitungsteams. 
Im Mittelpunkt steht der Mensch in seiner Verantwortung für Beziehung und Wirkung – als Leitungsperson im Spannungsfeld von Anforderungen, Visionen und schulischer Realität. Unsere Angebote fördern deshalb Selbstreflexion, systemisches Denken und eine Führungsarbeit, die sowohl strukturell als auch menschlich überzeugt…

 

Quereinstieg im evangelischen Schulwesen

Für Quereinsteiger*innen im evangelischen Schulwesen bietet die Evangelische Schulstiftung i.B. (ESSBAY) passgenaue und praxisnahe Professionalisierungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten. Die bekannteste und seit Jahren erfolgreich durchgeführte Qualifizierungsmaßnahme ist die Phase neu (ehemals 3. Phase). In nur einem Jahr erhalten die Teilnehmenden eine gezielte, schulartübergreifende Fortbildung inklusive Hospitation, methodisch-didaktischer Begleitung und spiritueller Vertiefung. Die Lehrkräfte eröffnen sich damit langfristige Entwicklungsperspektiven im evangelischen Schulwesen und gleichzeitig die Chance auf Anerkennung von Laufbahnrechten wie sie ihre Lehramtskolleg*innen in Anspruch nehmen. Darüber hinaus können sich interessierte Quereinsteiger*innen auch gezielt im Rahmen von ein- oder mehrtägigen Seminaren oder (Online)Workshops in bestimmten Kompetenzbereichen fortbilden oder weiterentwickeln…

 

Tagung der Leitenden

Jedes Jahr im März lädt die Evangelische Schulstiftung Führungskräfte im evangelischen Schulwesen zur Tagung der Leitenden ein. Die Veranstaltung bietet Inspiration, Austausch und neue Perspektiven – ein Ort, an dem drängende Fragen aus Schule und Bildung aufgegriffen und gemeinsam weitergedacht werden. In Vorträgen, Workshops und Gesprächsrunden erhalten Teilnehmende nicht nur fachliche Anregungen, sondern auch Impulse für die persönliche Reflexion und die Weiterentwicklung der eigenen Schule. Theorie, Praxis und geistliche Dimension verbinden sich zu einem nachhaltigen Erlebnis, das neue Ideen anstößt und den Dialog mit Kolleginnen und Kollegen beflügelt. 

Die nächste Tagung der Leitenden findet am 12./13. März 2026 in Nürnberg statt.

 

Evangelisches Profil

Evangelische Schulen in Bayern zeichnet die Vielfalt aus:

  • In der ESSBAY sind alle Schularten vertreten.
  • Die Schulträger kommen aus Kirche und Diakonie und haben unterschiedlichste Rechtsformen.
  • Das Spektrum der pädagogischen Konzepte ist weit und vielfältig.

Doch bei aller Vielfalt und Verschiedenheit verbindet die evangelischen Schulen der Anspruch, Lebens- und Lernort lebendigen Glaubens zu sein, und dass sich (gerade) dort das Gute entfalten kann. Fortbildung ermöglicht Lehrkräften und Schulleitungen, sich mit Fragen des Evangelischen Profils zu beschäftigen und Anregungen für die pädagogische Arbeit zu bekommen.

Was bedeutet es also, wenn vom Evangelischen Profil meiner Schule die Rede ist? Was verstehe ich, was verstehen wir darunter? Zu diesen Fragen haben die Teilnehmenden eines Einführungstages für neue Mitarbeitende der Schulstiftung diese Wortwolke zusammengestellt.

Prävention sexualisierter Gewalt

Den Trägern evangelischer Schulen ist es wichtig, unter dem Motto: "miteinander leben, lernen, glauben im Spielraum christlicher Freiheit" Kindern und Jugendlichen einen Lebensraum zu eröffnen, der ihnen ethische und geistliche Orientierung gibt und in dem sie vielfältige Kompetenzen entwickeln können. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein respektvoller und Grenzen achtender Umgang mit den Kindern und Jugendlichen besonders wichtig. Deshalb setzen sich die Träger evangelischer Schulen für den Schutz der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen vor Grenzverletzungen, Übergriffen und körperlicher, seelischer und sexualisierter Gewalt ein. 
Die Evangelische Schulstiftung unterstützt evangelische Schulen und Internate auf vielfältige Weise dabei, sichere Orte und Kompetenzorte für die Schüler*innen und Studierende zu sein.

Erfahren Sie mehr

Seit 2017 qualifiziert die ESSBAY in Kooperation mit AMYNA e.V. München Mitarbeitende evangelischer Schulen und Internate für die Aufgabe der Präventionsbeauftragten. Diese erarbeiten an ihrer Schule und partizipativ mit ihrem Kollegium, den Schüler*innen und ggf. Eltern das einrichtungsspezifische Schutzkonzept. Sie sind Expert*innen für das Thema Prävention und dafür zuständig, das Thema dauerhaft und nachhaltig in den schulischen Strukturen zu verankern. 

Hier gibt es alle Informationen zur Qualifizierungsreihe für das Schuljahr 2025/26.

Die Präventionsbeauftragten evangelischer Schulen und Internate sind mindestens einmal jährlich zu einem Netzwerktreffen eingeladen.

Das Netzwerktreffen dient dem 

  • Austausch von Erfahrungen zu Methoden der Präventionsarbeit, dem
  • Auffrischen von Wissen zum Thema Prävention, der
  • Auseinandersetzung mit (neuen) wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Handlungsansätzen.

Wenn Sie als für Prävention zuständige Mitarbeiterin Themenwünsche oder Fragestellungen haben, mit denen Sie sich in diesem Rahmen beschäftigen möchten, teilen Sie uns diese bitte mit: r.freund-schindler@essbay.de

 

Die Träger evangelischer Schulen und Internate haben gemeinsame Krisen- und Handlungsleitfäden beschlossen. Diese regeln ein verbindliches Vorgehen, wenn ein

  • Verdacht auf sexuellen Missbrauch durch Personal gegenüber Kindern und Jugendlichen, (Krisenleitfaden)
  • Verdacht auf sexuelle Gewalt durch Kinder oder Jugendliche,
  • Verdacht auf sexuellen Missbrauch und andere Formen der Kindeswohlgefährdung bei Kindern oder Jugendlichen entsteht.

Diese Krisen- und Handlungsleitfäden stehen unter Formulare und Dokumente zum Download zur Verfügung.

Meldestellen in Bayern
Neben der Meldestelle der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und des Diakonischen Werks Bayern ist bei der Evangelischen Schulstiftung in Bayern eine für alle Evangelischen Schulen und Internate zuständige „Meldestelle zur Intervention und institutionellen Aufarbeitung bei sexualisierter Gewalt“ eingerichtet. Hier werden Meldungen über Verdachtsmomente aufgenommen und deren Bearbeitung begleitet.

Wer kann sich an die Meldestelle wenden?
Alle haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und in der Diakonie Bayern haben die Möglichkeit, sich bei Anhaltspunkten für Vorkommnisse sexualisierter Gewalt bzw. Verstöße gegen das Abstinenzgebot im Kontext von Kirche und Diakonie von der jeweils zuständigen Meldestelle beraten zu lassen und Verdachtsmomente zu melden.

Was muss an die Meldestelle gemeldet werden?
Alle begründeten, erhärteten oder erwiesenen Verdachtsfälle von sexualisierter Gewalt durch Mitarbeitenden müssen bei der entsprechenden Meldestelle gemeldet werden. Begründeter Verdacht meint, dass die Verdachtsmomente plausibel und erheblich sind.

Bei vagen Verdachtsmomenten sind Mitarbeitende angehalten, fachliche Beratung einzuholen.

Auch Fälle sexualisierter Gewalt im Bereich des Beschäftigtenschutzes sollen gemeldet werden.

Für Sachverhalte, die dem Seelsorgegeheimnis oder einer anderen gesetzlichen Schweigepflicht unterliegen, gelten die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen. Insoweit bestehen keine Meldepflichten (vgl. § 6 Abs. 4 Satz 2 Präventionsgesetz).
Vorfälle von sexualisierter Gewalt außerhalb von Diakonie und Kirche sind nicht bei den Meldestellen, sondern über die grundsätzlich geltenden staatlich vorgeschriebenen Wege zu melden (z.B. Jugendamt, Beratung für Kriminalitätsopfer der Polizei).
Evangelische Schulen und Internate haben für diese Fälle Handlungsleitfäden, die im Fall von Verdacht auf Kindeswohlgefährdung und Verdacht auf sexuelle Gewalt unter Kindern und Jugendlichen die Handlungswege für Mitarbeitende aufzeigen. Diese stehen im INTERNEN BEREICH dieser Homepage allen Mitarbeitenden an Evangelischen Schulen und Internaten zum Download zur Verfügung. 

Wie kann ein Verdachtsfall gemeldet werden?
Eine Meldung kann telefonisch, schriftlich per Brief oder E-Mail oder persönlich nach Terminabsprache erfolgen. Mitarbeitenden ist die Erfüllung ihrer Meldepflicht unter Wahrung der Vertraulichkeit ihrer Identität zu ermöglichen.

Was sind die Aufgaben der Meldestelle?
a) Beratung zu eingehenden Verdachtsmomenten
b) Information der meldenden Person über das weitere Verfahren
c) Information zu weiteren Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten
d) Entgegennehmen von Meldungen und Weiterleitung an die zuständigen und verantwortlichen Stellen vor Ort, sofern noch nicht erfolgt
e) Dokumentation von Beratungen und Meldungen

Was geschieht nach einer Meldung?
Die Meldestellen achten darauf, dass im Meldefall die entsprechenden Verantwortlichen (z.B. Instanzen des Dienstweges) Kenntnis von dem Vorfall erhalten und die Interventionsschritte, die im Handlungsplan der Einrichtungen festgelegt sind, eingeleitet werden.
Die Dokumentationen im Rahmen von Beratung und Meldung sexualisierter Gewalt werden in den Meldestellen sicher verschlossen und gemäß den Datenschutzanforderungen des Datenschutzgesetzes der EKD aufbewahrt.

 

Für Evangelische Schulen und Internate/ Meldestelle der Evangelischen Schulstiftung in Bayern
Rita Freund-Schindler
Gleißbühlstr. 7
90402 Nürnberg
Tel: 0911 244 11 13
E-mail: r.freund-schindler@essbay.de

 

Für Kirchengemeinden, kirchliche Einrichtungen und Evangelische Kindertagesstätten/ Meldestelle ELKB
Stephanie Betz/ Carola Reichl/ Anja Thiele
Karlstr. 18
80333 München
Tel: 089 5595-342
E-mail: meldestellesg@elkb.de

Für Einrichtungen der Diakonie Bayern/ Meldestelle Diakonisches Werk Bayern
Zuständig für alle Einrichtungen und Dienste der Mitglieder der Diakonie Bayern (ausgenommen ist der KITA-und der Schulbereich) ist die Meldestelle der Diakonie in Bayern:

Andrea Carl, Tel: 0911 9354 442
Eva-Maria Mensching, Tel: 0911 9354 267
E-Mail: meldestelle-sg@diakonie-bayern.de
Website: https://www.diakonie-bayern.de/arbeitsfelder/aktiv-gegen-sexualisierte-gewalt

Werte- und Wahrnehmungsorientierte Schulentwicklung

Das Konzept einer „Wahrnehmungs- und wertorientierten Schulentwicklung (WWSE)“ unterstützt Evangelische Schulen dabei, sich auf Basis ihrer tatsächlichen Bedürfnisse weiter zu entwickeln. Es ermöglicht gleichzeitig eine eigenständige interne Evaluation der bisherigen Entwicklungsarbeit.

Mit dem Kompetenzzentrum für Schulentwicklung und Evaluation der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg werden spezifische Evaluationsinstrumente für verschiedene Schularten und auch für Schülerheime und Internate erstellt und permanent angepasst. Durch die Zusammenführung der anonymen Schuldaten werden schulartspezifische und schulartübergreifende Aufgabenstellungen wahrgenommen, die auch im Rahmen der Fort- und Weiterbildungsarbeit der Evangelischen Schulstiftung aufgegriffen werden können.

Katholische Schulen in Bayern wenden sich an Dunja Müller vom Katholischen Schulwerk in Bayern.
Moderatorinnen und Moderatoren für staatliche Schulen in Bayern vermittelt Armin Ries.
Schulen und Bildungseinrichtungen außerhalb Bayerns wenden sich bitte an Dr. Klaus Wild.

Ansprechpartnerin für evangelische Schulen in Bayern ist Rita Freund-Schindler von der Evangelischen Schulstiftung.