13.06.2017

65. Wirtschaftskonferenz Evangelischer Schulen tagte in Schwerin

Vom 7. bis 9. Juni 2017 fand die 65. Wirtschaftskonferenz (Wiko) der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Schulbünde in Deutschland e.V. in Schwerin statt. Die 62 Teilnehmenden der Wirtschaftskonferenz kamen aus ganz Deutschland und waren zu Gast bei der Evangelischen Schulstiftung der Nordkirche und dem Diakoniewerk Neues Ufer. Über Schularten und Ländergrenzen hinaus berieten sie zu aktuellen Themen: Das Erarbeiten von Kennzahlen und ihre Anwendung auf evangelische Schulen, Bestimmungen zum Datenschutz sowie Möglichkeiten der Mitarbeitergewinnung.

Manfred Roß von der Evangelische Schulstiftung in Bayern und Vorsitzender der Wiko: „Neue Mitarbeiter zu gewinnen ist für uns – in unterschiedlichen Ausprägungen – bundesweit ein Thema. Dabei haben wir starke Argumente: Kleinere Schulen, alternative Lehrmethoden, ein umfängliches Mitspracherecht bei der Unterrichtsgestaltung, besondere Pädagogik und wir bieten jungen Kollegen ein berufliches Umfeld, in dem sie Spielraum für die Umsetzung ihrer pädagogischen Ziele haben. Wenn Lehrer, ob als Seiteneinsteiger oder Referendare, erst einmal bei uns, an den Schulen in evangelischer Trägerschaft sind, dann bleiben sie gern: Die Erfahrung im Umgang mit Lehrern, Schülern und dem Lernen spricht für sich.“ Die Wirtschaftskonferenz (Wiko) ist ein Tagungsformat, an dem bundesweit Geschäftsführungen, Verwaltungsleitungen und weitere Verantwortliche evangelischer Schulen teilnehmen. Alljährlich findet die Fachtagung für leitende Mitarbeitende in den Bereichen Finanzen, Personal und Verwaltung, sowohl bei großen und kleinen Trägern oder Trägerverbänden, als auch in den Schulen an jeweils anderen interessanten Orten mit evangelischen Schulen statt. Die Landeshauptstadt war erstmals Tagungsort und präsentierte sich mit einem attraktiven und abwechslungsreichen Rahmenprogramm von ihrer schönsten Seite. Die Wirtschaftskonferenz ist eine Fachgruppe der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Schulbünde e.V., in welcher der Evangelische Schulbund Nord e.V., der Evangelische Schulbund in Südwestdeutschland e.V. sowie die Evangelische Schulstiftung in Bayern (mit ihren allgemein bildenden Schulen) zusammengeschlossen sind. In Deutschland gibt es etwa 1.200 evangelische Schulen. Die Arbeitsgemeinschaft hat die Aufgabe, ihre Mitgliedsverbände zu beraten und zu fördern. Sie vertritt die pädagogischen und bildungspolitischen Interessen der ihr angeschlossenen evangelischen Schulen und Internate. Darüber hinaus pflegt die Arbeitsgemeinschaft eine kritisch-konstruktive Zusammenarbeit in schulpraktischen, bildungstheoretischen und bildungspolitischen Fragen.