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Konzeption einer Wahrnehmungs- und Wertorientierten Schulentwicklung (WWSE)

Das Konzept einer „Wahrnehmungs- und wertorientierten Schulentwicklung (WWSE)“ unterstützt Evangelische Schulen dabei, sich auf Basis ihrer tatsächlichen Bedürfnisse weiter zu entwickeln. Es ermöglicht gleichzeitig eine eigenständige interne Evaluation der bisherigen Entwicklungsarbeit.

Das Konzept(1) ist in seinen positiven Auswirkungen evaluiert und wurde bislang an über 500 Schulen verschiedener Arten in Deutschland und Österreich umgesetzt.

 

Die Konzeption setzt im Kollegium der einzelnen Schule an. Zunächst werden die Wahrnehmungen der Lehrkräfte bezüglich einer idealen Schule und der Situation am eigenen Arbeitsplatz anonym erfasst. Zentrale Ergebnisse der Schulqualitätsforschung sowie Qualitätskriterien Evangelischer Schulen bilden hierbei die Wertegrundlage. Anschließend werden die übersichtlichen Auswertungsdaten dem jeweiligen Kollegium zur Analyse vorgelegt. Anhand der Daten erhalten die Lehrkräfte Hinweise auf die tatsächliche Bedarfslage an ihrer Schule. Auf dieser Basis können die Kollegien im Rahmen innerschulischer Diskussionen, die von externen Experten moderiert werden, die Ziele innerer Schulentwicklung eigenständig festlegen und in konkreten Vorhaben kooperativ umsetzen.

 

Die Moderatorinnen und Moderatoren wurden über die Religionspädagogischen Zentren von Evangelischer und Katholischer Kirche in Bayern ausgebildet. Bei Bedarf begleiten sie den weiteren Schulentwicklungsprozess.

 

Interessierten Schulen wird über die Evangelische Schulstiftung zur praktischen Umsetzung vor Ort auch ein bedarfsorientiertes Unterstützungsnetz zur Verfügung gestellt.

 

Durch das erneute anonyme Erfassen der Wahrnehmungen der Lehrkräfte kann nach ein bis zwei Jahren die Schulentwicklungsarbeit evaluiert, zertifiziert und neu ausgerichtet werden.

 

Über das Institut für Schulentwicklung werden schulartspezifische Evaluationsinstrumente erstellt und permanent angepasst. Durch die Zusammenführung der anonymen Schuldaten werden schulartspezifische und schulartübergreifende Aufgabenstellungen wahrgenommen, die im Rahmen der Fort- und Weiterbildungsarbeit der Evangelischen Schulstiftung aufgegriffen werden.

 

Ansprechpartnerin für evangelische Schulen in Bayern ist  Rita Freund-Schindler von der Evangelische Schulstiftung.

Katholische Schulen in Bayern wenden sich an  Frau Kofend vom Katholischen Schulwerk in Bayern.

Moderatorinnen und Moderatoren für staatliche Schulen in Bayern vermittelt  Armin Ries.

Schulen und Bildungseinrichtungen außerhalb Bayerns wenden sich bitte an  Dr. Klaus Wild.


Weitere Infos finden Sie unter  www.wwse-moderation.de

(1) Klaus Wild, Wahrnehmungsorientierte Schulentwicklung – Innere Schulentwicklung unter Berücksichtigung der Wahrnehmung von Schulqualität durch Lehrkräfte, Winzer 2006